GS-ADRESSEN

Etikettendefinitionen sind "falsch" (Ausdruck passt nicht)

Rubrik:Druck   Erstellt am / letzte Änderung:01.11.2001 / 21.08.2007
Referenz-Nr.:  FAQ-00182   Seite zuletzt aktualisiert am:  05.09.2008

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Problem:

Gültig für: GS-ADRESSEN und GS-ADRESSEN Comfort
Version: 2.40 (2007)


Sie möchten Etiketten oder Adressaufkleber nutzen und verwenden dazu eines der voreingestellten Formate in GS-ADRESSEN. Der Ausdruck schein allerdings nicht zu passen, obwohl Sie die korrekte Vorgabedefinition verwendet haben oder der Ausdruck verschiebt sich.


Lösung:

Die Voreinstellungen für Etiketten und Listen sind nur als Beispiele zu verstehen, auf deren Basis jeder Anwender eigene Vorlagen erstellen kann. Eine Auswahl von Vorlagen mitzuliefern, die alle individuellen Bedürfnisse unserer Kunden abdeckt, ist praktisch nicht möglich. Aus diesem Grund hat jeder die Möglichkeit, Listen und Etiketten nach eigenen Wünschen zu editieren.

Die Ergebnisse des Etikettendrucks sind auch immer abhängig vom verwendeten Drucker und Betriebssystem, so dass die mitgelieferten Definitionen nur Grundlagen für eigene Etiketteneinstellungen darstellen können. Das Vornehmen individueller Anpassungen ist uns nicht möglich, da uns die vielen verschiedenen Drucker unserer Kunden nicht zur Verfügung stehen und auf Grund der großen Menge an supporttechnischen Anfragen die Ressourcen für einen dahingehenden Service nicht gegeben sind. Lesen Sie zu Etikettengestaltung und -druck bitte die entsprechenden Hinweise im Programm-Handbuch bzw. in der über die Taste "F1" im Programm aufrufbaren Onlinehilfe.

Über den Menüpunkt "Etiketten" wählen Sie eine Vorgabe aus und kopieren Sie diese, um dann die Kopie zu bearbeiten über "Etikett" -> "Gestalten". In diesem Gestaltungsmodus haben Sie verschiedene Einstellmöglichkeiten bezüglich Papierbreite, Etikettenanzahl nebeneinander, Etiketteninhalt, Schriftgröße und vieles mehr.

TIP: Halten Sie bei den Einstellungen nicht unbedingt an den tatsächlichen Etiketten- und Papiermaßen fest, sondern orientieren Sie sich an Testausdrucken. Daran kann man am besten erkennen, ob evtl. Abstände und andere Angaben noch vergrößert oder verkleinert werden müssen (z. B. die Höhe des Druckbereiches ein wenig erhöhen).

Bei unseren Windows-Programmen kann es vorkommen, dass die untere Reihe der Etiketten nicht bedruckt werden kann obwohl dies ggf. bei den DOS-Versionen möglich war. Die Grundlage für die Berechnung des noch freien Platzes auf der Seite ist der bedruckbare Bereich der Seite. Wenn das Etikett nicht vollständig bedruckt werden kann, wird der entsprechende Ausdruck auf die folgende Seite verschoben.

Die DOS-Versionen haben bis zum untersten Blattrand gedruckt, ohne zu überprüfen, ob der ganze Inhalt tatsächlich auf das letzte Etikett passt - u.U. wurde ein Teil des Ausdrucks aus den DOS-Programmen auf dem untersten Etikett abgeschnitten. Da der untere Rand der Etiketten in der Regel keine Daten enthält, ist also bei den DOS-Programmen einfach nicht aufgefallen, dass die nicht mehr ausdruckbaren Zeilen des unteren Etikettenrandes auf der folgenden Seite ausgedruckt wurden. Da nur Leerzeilen abgeschnitten wurden, sah der Ausdruck dennoch komplett aus.

Bei den Windows-Versionen unserer Programme werden die Druckertreiber MS Windows übernommen. Da diese aber für die verschiedenen Drucker zum Teil stark differieren, kann es vorkommen, dass ein Etikett dass z.B. für einen HP-Deskjet 600 erstellt wurde, auf einem Epson Stylus Color mit "falschen" Maßen ausgedruckt wird. Eventuell funktioniert es, Ihren Drucker zu überlisten. Stellen Sie bitte unter "Drucker" -> "Eigenschaften" -> "Papierformat" die Standardeinstellung von "A4 210 x 297 mm" auf "Legal 216 x 356 mm" um. Bei einigen Druckertreibern funktioniert diese Einstellung einwandfrei, so dass jeweils die 8. Reihe bedruckt wird und nach dem 24. Etikett keine Leerseite ausgeworfen wird. Jedoch, wie schon erwähnt, funktioniert das nicht bei allen Druckertreibern und es könnte sein, dass der Druck mit einer Fehlermeldung abgebrochen wird.

Als Alternative hierzu bietet sich ein kleiner Umweg an:

Um einen Serienbrief, Adress-Etiketten oder Briefumschläge für "selektierte-"/ "markierte-"/ "alle Adressen" auszugeben benutzen Sie bitte ein Textverarbeitungsprogramm wie MS Word oder StarWriter von Sun.

Für MS Word gehen Sie bitte wie folgt vor:

1. Markieren Sie die gewünschten Adressen, an die sich der Serienbrief/ die Adressetiketten richten soll(en).

2. Im Menü "Spezial" wählen Sie bitte "WinWord-Brief" -> "Markierte Adressen".

Sollte sich diese Funktion bei Ihnen nicht auswählen lassen, stellen Sie bitte im Menü unter "Dienste" -> "Einstellungen" in der Register-Karte "Adresse 3" den Pfad zu dem Programm MS Word für Windows ein (i.d.R. C:\PROGRAMME\MICROSOFT OFFICE\OFFICE\WINWORD.EXE). Bestätigen Sie bitte Ihre Eingabe mit "OK". Nun sollte die eben angesprochene Funktion verfügbar sein.

3. Wenn Sie nun mit "OK" bestätigen wird MS-WinWord automatisch in der Seriendruck-Funktion gestartet.

Nun können Sie mit Ihren Serienbrief/Adressetiketten wie gewünscht weiterbearbeiten.

Für Etiketten in Word gehen Sie bitte im Menü unter "Extras" -> "Seriendruck" -> Unter Punkt 1 Hauptdokument "Erstellen" -> "Adressetiketten" -> "Dokumentart ändern" -> "Einrichten" (wählen Sie das Etikett aus) -> "OK". Fügen Sie nun die gewünschten Seriendruckfelder ein und bestätigen Sie die Auswahl mit "OK".

Danach können Sie den Seriendruck-Manager schließen und die Etiketten nach Wunsch gestalten (Schrift, Farbe etc.). Dieses "Musteretikett" kann auch vor dem Ausdruck gespeichert werden um es dann aus GS-ADRESSEN heraus direkt aufzurufen.

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